Bild: © Rheinenergie

Ford hat eine zehn Fahrzeuge umfassende Plugin-Hybrid-Testflotte des Modells Transit an die Kölner Partner übergeben. Im gemeinsamen Projekt mit der Stadt Köln, der Rheinenergie, den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB), dem Flughafen Köln/Bonn, den Abfallwirtschaftsbetrieben Köln (AWB) und der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) sollen dabei auch Geofencing sowie Blockchain-Technologie zum Einsatz kommen.

Für die Zukunft der Stadt sei es wichtig, auf eine emissionsfreie Mobilität zu setzen, betonte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Daher habe die Umstellung der Fahrzeugflotten auf klimafreundliche Autos eine hohe Priorität.

"Kommunale Unternehmen sind wichtige Bindeglieder zwischen der Politik und den Bürgern", sagte Dieter Steinkamp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Köln. "Wir sehen uns in der Verantwortung, uns an diesem Pilotprojekt zu beteiligen, das letztlich allen Kölnern zugutekommt."

Mit Batterieantrieb durch die Umweltzone

Geofencing und Blockchain seien die wichtigsten Technologien, mit denen die Projektflotte bestehend aus neun Ford Transit Custom Plug-in Hybrid und einem Ford Tourneo Custom PHEV ausgestattet ist. Geofencing stellt dabei automatisch sicher, dass das Fahrzeug beim Einfahren in eine Umweltzone selbsttätig auf batterie-elektrischen Antrieb umstellt – auch ohne genaue Ortskenntnis des Fahrers. Mittels Blockchain wiederum werden fälschungssicher und nicht manipulierbare Zeit- und Emissionsdaten aufgezeichnet und sicher gespeichert, so dass alle Projektbeteiligten darauf zugreifen und sie anonymisiert auswerten können.

Die Plug-in-Hybridfahrzeuge von Ford erreichen eine rein batterie-elektrische Reichweite von rund 50 Kilometern. Ein 1,0-Liter-Ecoboost-Turbo-Benzinmotor kann bei Bedarf die Batterie laden und als Range Extender die Gesamtreichweite auf bis zu 500 Kilometer verlängern.

Individuelle Innenausstattung

Während Ford die zehn Fahrzeuge für das auf zwölf Monate angesetzte Projekt zur Verfügung stellt, individualisierten die Projektpartner die Innenausstattung je nach firmenspezifischem Einsatzgebiet. Die AWB wird die beiden Fahrzeuge im Volleinsatz bei der Stadtreinigung nutzen. Bei der Rheinenergie kommt ein Kabelmessfahrzeug und ein Zählerwechselfahrzeug zum Einsatz. Die beiden Transporter der KVB werden durch die technischen Servicemannschaften in der Betreuung von Fahrtreppen (Rolltreppen) und des Haltestellenservices eingesetzt. (wa)

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