Die zwei neuen Ladesäulen in unmittelbarer Nähe der Stadtwerke Solingen sind nur der Anfang. Der Versorger plant einen umfassenden Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Die zwei neuen Ladesäulen in unmittelbarer Nähe der Stadtwerke Solingen sind nur der Anfang. Der Versorger plant einen umfassenden Ausbau der Ladeinfrastruktur.

© Stadtwerke Solingen

Auf dem Kundenparkplatz und direkt vor dem Firmensitz des Solinger Versorgers wurden zwei neuen Ladesäulen für E-Autofahrer errichtet. Doch damit nicht genug, denn die Stadtwerke planen den Ausbau weiterer E-Tankstellen – auch wenn die Bundesförderun auf sich warten lässt. 

Bereits vergangenen Herbst haben sich die Netze Solingen als Tochter der Stadtwerke an einer Ausschreibung des Förderprogramms „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beteiligt. Da sich die Zusage des Ministeriums aufgrund der hohen Nachfrage verzögert, hat der Netzbetreiber einen Antrag auf den vorzeitigen Maßnahmenbeginn gestellt - ohne zugesagten Förderbescheid. Nach erfolgreicher Genehmigung sucht die Stadtwerketochter nun bereits erste Standorte für die Errichtung weiterer Ladepunkte.

E-Autofahrer können zunächst vom „TankE-Netzwerk“ profitieren

Diese Ausbaustrategie ist auch notwendig, denn der Energieversorger rechnet damit, dass bis zum Jahr 2030 rund 7000 bis 8000 E-Fahrzeugen auf Solingens Straßen unterwegs sein werden. Bevor es soweit ist, können E-Autofahrer zunächst vom „TankE-Netzwerk“ profitieren. Sowohl die zwei neuen Solinger Ladesäulen als auch über 5000 Tankstellen deutschlandweit stehen Kunden zur Verfügung. Die Abrechnung erfolgt über die dazugehörige App. (ls)

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