Beispiel für eine kombinierte Fahrt aus Ridesharing und klassischem ÖPNV. Die App soll künftig die beste Verbindung automatisch ermitteln.

Beispiel für eine kombinierte Fahrt aus Ridesharing und klassischem ÖPNV. Die App soll künftig die beste Verbindung automatisch ermitteln.

Bild: © BVG/ViaVan

Das gemeinsame Ridesharing-Angebot von BVG und ViaVan, "BerlKönig", soll noch enger mit dem klassischen ÖPNV verknüpft werden. Ab kommender Woche sollen Fahrgäste über die BerlKönig-App sogenannte "intermodale" Verbindungen suchen können. Dabei werden Reiseketten aus BerlKönig und einer Anschlussfahrt mit Bus oder Bahn gebildet, wie die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Presseklärung mitteilen.

Fahrgäste müssten dazu Start- und Zielort angeben. Die BerlKönig-App könne dann mithilfe eines Algorithmus Vorschläge für die besten Verbindungen machen. Dies könne eine Fahrt nur mit dem BerlKönig sein, eine Fahrt mit Bus und Bahn oder aber ein BerlKönig-Zubringer, beispielsweise zu einer direkt anschließenden U-Bahnfahrt.

Ziel außerhalb des Bediengebietes möglich

Die Abfahrts- und Ankunftszeiten beim intermodalen Routing basieren nach Unternehmensangaben auf Echtzeitdaten und sollen zusammen mit der Preisinformation helfen, die jeweils in der Situation passende Verbindung zu wählen.

Die App biete nun auch Verbindungen mit Ziel außerhalb des BerlKönig-Bediengebiets an. Dabei bringe der BerlKönig den Fahrgast zur besten ÖPNV-Station, von dort gehe es mit Bus oder Bahn weiter. Das umgekehrte Prinzip sei in Arbeit.

Veränderte Servicezeiten

Künftig werden die Fahrzeuge unter der Woche abends und nachts (montags bis donnerstags jeweils von 17 bis 2 Uhr) im Einsatz sein sowie am Wochenende durchgängig (von Freitagnachmittag, 17 Uhr, bis Montagmorgen, 2 Uhr). Damit sei der BerlKönig zu jenen Zeiten unterwegs, in denen er durch eine starke Bündelung von Fahrtwünschen besonders effizient sei und den klassischen ÖPNV besonders gut ergänze, heißt es.

Der BerlKönig rollt seit September 2018 durch Berlin. BVG und ViaVan haben die ursprünglich bis Ende 2019 geschlossene Kooperation kürzlich erneut verlängert – bis mindestens Ende Januar 2021. (jk)

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