Das Vertrauen in Wasserstoffmobilität soll wachsen.

Das Vertrauen in Wasserstoffmobilität soll wachsen.

Bild: © biela.design/Adobe Stock

Brennstoffzellenbusse sind bekanntlich selten Schnäppchen. Zu den hohen Investitionssummen für die Fahrzeuge selbst kommen in aller Regel auch noch die Kosten für den Bau von Wasserstofftankstellen hinzu. Für Verkehrsunternehmen, die üblicherweise selten in Geld schwimmen, haben die Unternehmen Daimler Buses und H2 Mobility ein Angebot parat.

Der Omnibus-Hersteller vermittelt eine Lösung von H2 Mobility, dem nach eigenen Angaben größten Betreiber eines öffentlichen Wasserstoff-Tankstellennetzes in Europa. Je nach Nachfrage errichtet das Unternehmen Wasserstofftankstellen im direkten Umfeld von Verkehrsunternehmen. Diese können sogar bei Bedarf eine H2-Zapfsäule auf dem eigenen Betriebshof erhalten.

Tankstellen sind öffentlich zugänglich

Die Tankstellen sind öffentlich zugänglich. Sie werden von H2 Mobility betrieben. Dadurch entfallen Investitions- und Betriebskosten für die Verkehrsunternehmen. Die gesamte Komplexität – vom Bau bis zum laufenden Betrieb einer H2-Tankstelle – wird auslagert. Für Kunden von Daimler Buses sei der Umstieg auf Wasserstoffbusse dadurch deutlich einfacher umsetzbar.

Der batterieelektrisch angetriebene Stadtbus Mercedes-Benz eCitaro wird seit 2023 auch mit einer Brennstoffzelle als Range Extender angeboten. Bis 2039 sollen beim Hersteller im Kernmarkt Europa nur noch lokal CO2-neutrale Neufahrzeuge vertrieben werden. Im Stadtbus-Segment soll dies bereits ab dem Jahr 2030 in Europa der Fall sein. H2 Mobility betreibt derzeit 34 Wasserstoff-Stationen für Busse und Lastwagen in Deutschland. (wa)

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