Siggi-Räder mit (von links) Olaf Lewald, Barbara Choryan (Amt für Verkehr, Stadt Bielefeld), Philipp Kleinschnittger von Nextbike, moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann und Oberbürgermeister Pit Clausen am Lenker.

Siggi-Räder mit (von links) Olaf Lewald, Barbara Choryan (Amt für Verkehr, Stadt Bielefeld), Philipp Kleinschnittger von Nextbike, moBiel-Geschäftsführer Martin Uekmann und Oberbürgermeister Pit Clausen am Lenker.

Bild: © moBiel

Seit einem Jahr fahren in einem Pilotprojekt 250 Siggi-Fahrräder durch Bielefeld. Bislang lag der Schwerpunkt hauptsächlich zwischen Innenstadt und Universität. Jetzt hat die Stadt Bielefeld dem Verkehrsunternehmen moBiel grünes Licht  für den Regelbetrieb gegeben.

Eine komplett neue Flotte mit 600 Rädern kommt jetzt in die Stadt. Es gibt künftig 60 Stationen – 23 mehr als bisher. Und ab 2022 können auch 50 E-Bikes ausgeliehen werden.

Ideale Ergänzung zum Nahverkehr

Martin Uekmann, Geschäftsführer von moBiel, findet den Mix der Mobilität ideal: „Die gute Anbindung an den ÖPNV fördert die umweltfreundliche Mobilität. Das Fahrradverleihsystem ist eine ideale Ergänzung zu Bus und Stadtbahn in Bielefeld“, so Uekmann.

Eine Machbarkeitsstudie hat den Bedarf für ein öffentliches Fahrradverleihsystem in Bielefeld aufgezeigt. Daraufhin haben sich Politik und Verwaltung für den Aufbau eines entsprechenden Angebotes ausgesprochen. Nextbike, der Anbieter aus der Pilotphase, bleibt.

Zusätzlich wird das System in einigen Stadtgebieten auch durch die flexible Rückgabe an bestimmten Straßenzügen erweitert. Jeder Stadtbezirk wird mit mindestens zwei Stationen ausgestattet. Studierende, aber auch Strom- und Gaskunden der Stadtwerke, BITel-Kunden, BBF- und moBiel-Abokunden profitieren von 60 Freiminuten für jede Ausleihe und einem speziellen Nachttarif. (wa)

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