Deutschlandatlas, ein Online-Projekt von BMEL, BMI und BMFSFJ

Deutschlandatlas, ein Online-Projekt von BMEL, BMI und BMFSFJ

Bild: Screenshot © ZfK

Der Deutschlandatlas schafft eine amtliche Datenbasis für die Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse. Die Karten werden zweimal im Jahr aktualisiert. Die Darstellungen machen Veränderungen in Deutschland sichtbar und zeigen auf, in welchen Bereichen und Regionen noch Handlungsbedarf zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse besteht.

Der Deutschlandatlas wurde von drei Bundesministerien gemeinsam konzipiert: vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben – in ihrer Funktion als Vorsitzende der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“. Die Bundesregierung hat den Deutschlandatlas erstmals im Juli 2019 vorgestellt. Er wurde erarbeitet und weiterentwickelt vom Statistischen Bundesamt, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und dem Thünen-Institut für Ländliche Räume.

Viele "Zentren"

Der aktualisierte Deutschlandatlas zeigt für verschiedene Bereiche wiederkehrende Muster: Ost-West, Nord-Süd, Stadt-Land, Zentrum-Peripherie. Die Muster überlagern sich, aber es gibt immer wieder Ausnahmen. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Hauptstadtregion die Entwicklung dominiert, hat Deutschland viele Groß-, Mittel- und Kleinstädte, die Strahlkraft für das Umland haben und Motoren der regionalen Entwicklung sind.

Insgesamt 56 interaktive Deutschland-Karten bilden die wichtigsten Fakten über das Leben in Deutschland ab und erlauben detaillierte Vergleiche zwischen den Regionen. Die Karten illustrieren wichtige Lebensbereiche der Menschen.

Allgemeine und spezielle Themen

Dazu gehören allgemeine Themen wie die „Jahresdurchschnittliche Wachstumsrate der Bevölkerungszahl“, der „Saldo der Außenwanderungen pro 10.000 Einwohner“ oder die „Steuereinnahmekraft je Einwohner“. Es werden aber auch speziellere Fragen von den „Kommunalen Kassenkrediten je Einwohner“ über den „Anteil der Bevölkerung mit Grundsicherung im Alter“ oder die „Durchschnittliche Pendeldistanzen aller Beschäftigten“ bis zu „Straftaten“ behandelt. Die Karten werden regelmäßig aktualisiert und schrittweise erweitert.(hp)

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