Informationskampagnen sollen Menschen der Regioenen, die sich für ein Endlager anbieten, aufklären, gab das niedersächsische Umweltministerium bekannt

Informationskampagnen sollen Menschen der Regioenen, die sich für ein Endlager anbieten, aufklären, gab das niedersächsische Umweltministerium bekannt

Bild: © wellphoto/Adobe Stock

Die Informationskampagne des niedersächsischen Umweltministeriums möchte ab 2020 Informationsveranstaltungen für die Menschen anbieten, die in Region leben, welche für die Errichtung eines Atomendlagers in Frage kommen. Im Herbst 2020 werden nach Angaben des Ministeriums bundesweit fünf oder sechs Regionen ernannt, die bis 2031 näher erkundet werden. Wahrscheinlich sei auch Niedersachsen betroffen.

"Den Regionen, die dann dabei sind, müssen wir vermitteln, dass das ein offener Prozess ist und keine Willkürentscheidung", sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Dienstagabend in Hannover. Er wolle dabei selbst mit den Betroffenen ins Gespräch kommen. Bürgerinitiativen kritisieren, dass betroffene Bürger zu wenig Zeit hätten, sich umfassend mit dem Verfahren zu befassen: Das Standortauswahlgesetz sieht vor, dass regionale Arbeitsgruppen nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse innerhalb von sechs Monaten Stellungnahmen vorbereiten sollen. Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll läuft seit 2017. (dpa/ab)

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