Blick aufs Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg. (Symbolfoto)

Blick aufs Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg. (Symbolfoto)

Bild: © Leag

Die Brandenburger Landesregierung will die endgültige Stilllegung von zwei Blöcken des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde verschieben, um die Energieabhängigkeit von Russland zu verringern. Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) schlug in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vor, als ersten Schritt die sogenannte Sicherheitsbereitschaft für zwei Blöcke des Kraftwerks zu verlängern, die eigentlich in diesem und nächstem Jahr auslaufen soll.

Damit könne bei einer Unterbrechung von Erdgaslieferungen aus Russland schnell ein Ersatz für Kraftwerke bereitgestellt werden, die dann abgeschaltet werden müssten, schrieb Steinbach in einem Brief an Habeck.

Auf Konfrontationskurs

Die Ministerpräsidenten der Ost-Länder mit Braunkohletagebau, Dietmar Woidke (Brandenburg, SPD), Michael Kretschmer (Sachsen, CDU) und Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt, CDU) waren bereits am Mittwoch auf Konfrontationskurs zu Habeck gegangen, weil die Ampel-Koalition den Kohleausstieg nach Möglichkeit von 2038 auf 2030 vorziehen will. (dpa/jk)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper