Deutschland

Braunkohle: NRW will Ausstieg nicht alleine schultern

Das Ziel ist klar: Bis zum Jahr 2022 sollen für den Klimaschutz Braunkohlekraftwerke schneller abgeschaltet werden. Über die Details gibt es jetzt Streit.
15.02.2019

Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen

Beim Kohleausstieg gibt es Streit um den Anteil Nordrhein-Westfalens (NRW) an der Abschaltung von Braunkohlekraftwerken. Nach Ansicht von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) müssen im Rheinischen Revier bis zum Jahr 2022 über die bisherigen Planungen hinaus Kraftwerkskapazitäten von 2,4 GW vom Netz genommen werden. Umweltverbände beharren dagegen darauf, dass die im Kohlekompromiss vorgesehene Abschaltung von gut 3 GW bis 2022 komplett im Westen erfolgen muss. Die Differenz entspricht einem mittelgroßen Kraftwerksblock von 600 MW.

Wenn sich die NRW-Landesregierung vor einem schnellen…

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