Im laufenden Jahr ist bis April der Einbau von 180.000 Wärmepumpen staatlich gefördert worden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Eine Aufschlüsselung nach Fördermitteln sei nicht möglich, heißt es weiter.
Demnach sind im Jahr 2018 noch 19.000 Wärmepumpen, 2019 rund 21.000 und 2020 rund 31.000 Wärmepumpen gefördert worden. 2021 waren es bereits 78.000 und 2022 stieg die Anzahl auf 260.000.
Abhängig von Haushaltsverhandlungen
Inwiefern Maßnahmen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG-EM) - gefördert werden können, hänge entscheidend von den laufenden Haushaltsverhandlungen ab, führt die Ampel-Regierung weiter aus. Mit den Haushaltsmitteln für die BEG werden demnach neben weiteren Verwendungszwecken in der BEG-EM, wie zum Beispiel Effizienzmaßnahmen und Anlagentechnik, auch die systemische Sanierung gefördert.
Knapp 13 Mrd. Euro
In diesem Jahr stehen in der BEG demnach Haushaltsmittel von 12,8 Mrd. Euro für Neuzusagen zur Verfügung. Das Budget sei nicht für einen bestimmten Verwendungszweck reserviert, sondern werde durch die Richtlinien des BEG entsprechend der Nachfrage belegt, so die Regierung.
Wärmepumpen können derzeit mit höchstens 40 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert werden. Die Förderhöhe könnte durch das neue Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) nochmals ansteigen. (jk)
