«Aus Verbrauchersicht muss es daher nicht zu einer Kostenlawine kommen», sagt EnBW-Chef Frank Mastiaux.

«Aus Verbrauchersicht muss es daher nicht zu einer Kostenlawine kommen», sagt EnBW-Chef Frank Mastiaux.

Bild: © Uwe Anspach/dpa

Zwar sei angesichts der nötigen Arbeiten und den damit verbundenen Kosten in den kommenden Jahren ein Anstieg der durchschnittlichen Netzentgelte zu erwarten, so EnBW-Chef Mastiaux. Die Folgen seien aber auch von politischen Entscheidungen der neuen Bundesregierung abhängig. «Aus Verbrauchersicht muss es daher nicht zu einer Kostenlawine kommen.»
 

Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts: Noch keine Konsequenzen absehbar

Auch Konsequenzen für die EnBW aus der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu Nachbesserungen beim Klimaschutz seien noch nicht absehbar, sagte der Konzernchef. Die Klimaziele dürften nachgeschärft werden, aber dies mache der Gesetzgeber voraussichtlich nicht mit Blick auf die individuellen Ziele einzelner Unternehmen.

Die EnBW baut ihr Geschäftsfeld seit Jahren um, weg von Kohle- und Atomstrom hin zu erneuerbaren Energien. Deutliche Zuwächse von acht bis 15 Prozent erwartet der Konzern in diesem Jahr deshalb vor allem im Geschäftsfeld «Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur». Mastiaux stellte hier einen Ergebnisbeitrag von 1,38 bis 1,48 Milliarden Euro in Aussicht. «Dabei wird der größte Teil mit etwa 900 Millionen Euro auf die erneuerbaren Energien entfallen.» (dpa/sg)

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