Die Strompreiserhöhung würde die Energiewende gefährden, so Olaf Lies (SPD).

Die Strompreiserhöhung würde die Energiewende gefährden, so Olaf Lies (SPD).

Bild: © Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD) hat von der Bundesregierung mehr Einsatz für Wasserstoff-Technologien gefordert. Die im Corona-Konjunkturprogramm benannten Ziele zur Wasserstoffproduktion seien ihm "nicht ambitioniert genug", sagte Lies der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Nicht kleckern, sondern klotzen wäre das richtige Signal. Davon sind wir leider noch ein ganzes Stück entfernt." Die Energiewende könne nur dann gelingen, wenn Wasserstofferzeugung und -anwendung konsequent ausgebaut würden.

Im Konjunkturprogramm der Bundesregierung wird unter anderem eine "Nationale Wasserstoffstrategie" und die Schaffung von Wasserstoff-Produktionsanlagen mit einer Gesamtkapazität von fünf Gigawatt bis 2030 angekündigt. Auch der Einsatz von grünem Wasserstoff in Flugzeugantrieben soll gefördert werden. "Meine Forderung ist eine verpflichtende Quote für diese synthetischen Kraftstoffe auf Basis von grünem Wasserstoff, auch für die Mobilität auf der Straße", sagte Lies. So könne ein Markt für Wasserstoff geschaffen werden. (dpa/amo)

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