Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen, gibt eine Pressekonferenz nach einem digitalen Treffen der G7-Finanzminister in seinem Ministerium. Die Bundesregierung plant trotz der explodierten Spritpreise derzeit keine weiteren Entlastungen der Bürger.

Christian Lindner (FDP), Bundesminister der Finanzen, gibt eine Pressekonferenz nach einem digitalen Treffen der G7-Finanzminister in seinem Ministerium. Die Bundesregierung plant trotz der explodierten Spritpreise derzeit keine weiteren Entlastungen der Bürger.

 Foto: © Kay Nietfeld/dpa

Die Möglichkeiten zur Absicherung von Garantien und Liquiditätshilfen sollten verstärkt werden, hieß es am Dienstag aus Kreisen des Finanzministeriums.

Dafür sollten Kreditermächtigungen genutzt werden, die ursprünglich für Wirtschaftshilfen im Zusammenhang mit der Corona-Krise geschaffen wurden. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. Demnach handelt es sich um Kreditermächtigungen im Umfang von rund 67 Milliarden Euro.

Mehr Stabilisierungshilfen für Energieversorger

Hintergrund ist die schwierige Situation der Energieversorger wegen der reduzierten Gaslieferungen aus Russland. Durch die Umstrukturierung stiegen die Möglichkeiten der Bank, Stabilisierungshilfen für Energieversorger zu gewähren, hieß es.

Eine Reaktivierung der Unternehmenshilfen aus der Corona- Pandemie sei damit nicht verbunden. Der Entwurf soll am Mittwoch im Bundeskabinett Thema sein. Die KfW unterstützt unter anderem Maßnahmen zur Auffüllung der Gasspeicher und zum Aufbau von Flüssiggas-Infrastruktur. (dpa/hcn)

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