Das Bundesumweltministerium hat pünktlich zum Jahresbeginn einen neuen Aufruf an die Kommunen gestartet. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren können sich Städte und Gemeinden künftig zwei Mal pro Jahr für eine Finanzspritze bewerben, um ihre Klimaschutz-Aktivitäten zu intensivieren.
Bereits seit gut drei Jahren investiert das Ministerium in kommunale Modellprojekte, die zur Treibhausgasminderung beitragen und so konzipiert sind, dass sie als Vorbild für andere Kommunen dienen. Bislang konnten 37 Projekte mit einem Fördervolumen von rund 100 Mio. Euro bewilligt werden.
Chancen im Frühjahr und Herbst
Die Förderquote für jedes Projekt beträgt jeweils bis zu 70 Prozent, für finanzschwache Kommunen sogar bis zu 90 Prozent. Der Förderaufruf startete am 1.1.2020 und läuft noch bis Jahresende 2022. Projektskizzen können im Frühjahr (1. März bis 30. April) und im Herbst (1. September bis 31. Oktober) eingereicht werden.
Das Auswahlverfahren ist zweistufig gestaltet. Während in einem ersten Schritt die Bewerbungen begutachtet werden, geht es anschließend um ein formelles Antragsverfahren. (ls)


