CSU-Chef Söder macht Dampf beim Kohleausstieg.

CSU-Chef Söder macht Dampf beim Kohleausstieg.

Bild: © Tom Bayer/Adobe Stock

"Wir wollen koordinierend wirken", sagte Fraktionschef Siegfried Borgwardt am Mittwoch nach der Fraktionssitzung in Naumburg (Burgenlandkreis). Ziel sei es, den Strukturwandel in einer Region wie dem Burgenlandkreis helfend zu unterstützen. So soll zum Beispiel beim Land eine Stabsstelle eingerichtet werden. "Die Priorisierung der Projekte, um Ideen und Alternativen für Arbeitsplätze nach der Braunkohle zu schaffen, liegt vor Ort, da die Regionen unmittelbar betroffen sind", betonte Borgwardt.

Im Mitteldeutschen Revier im Süden Sachsen-Anhalts sind den Angaben zufolge beim Bergbauunternehmen Mibrag (Zeitz/Burgenlandkreis) rund 2400 Arbeitsplätze betroffen. Weitere 7000 Arbeitsplätze sind in Zuliefer- und Dienstleistungsfirmen von der Braunkohle abhängig. Eine vom Bund eingesetzte Kommission hatte empfohlen, bis spätestens 2038 die Braunkohleförderung und -verstromung in Deutschland einzustellen. (dpa/hil)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper