Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat ein Aktionsprogramm des BMU für den Einsatz von strombasierten Brennstoffen (PtX) vorgelegt. Damit weitet das Ministerium sein Engagement für die Power-to-X-Technologie aus.
"Power-to-X wird in Zukunft national und international einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Denn auf dem Weg in eine klimaneutrale Weltwirtschaft wird es nicht reichen, nur die Stromerzeugung auf erneuerbare Energien umzustellen. Auch im Verkehrsbereich und in der Industrie wird Ökostrom eine zentrale Rolle spielen", betont Schulze in einem Statement.
Aktionsprogramm beinhaltet vier Kernforderungen
Das Umweltministerium möchte erstens verschiedene Akteure aus Forschung, Wirtschaft, Arbeitnehmervertretungen, Umweltverbänden, Zivilgesellschaft und Politik miteinander vernetzen, um Know-how und Erfahrung auszutauschen. Zweitens sollen Modellprojekte gefördert werden, um PtX-Anlagen zu erproben.
Drittens ist vorgesehen, dass ein PtX-Kompetenzzentrum in der Energieregion Lausitz geschaffen werden soll. Dort sollen Informationen über Nachhaltigkeitsforderungen an Produktion und PtX sowie Einsatzmöglichkeiten gebündelt werden. Überdies wird das Bundesumweltministerium Ende 2019 ein PtX-Sekretariat gründen. Mit der Durchführung wurde die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragt. Unter anderem werden in diesem die internationalen PtX-Aktivitäten verzahnt und ausgebaut, um dabei ein global umfassendes Netzwerk zu erstellen. (bh)
