Bayerns Ministerpräsident muss keine Haft befürchten.

Bayerns Ministerpräsident muss keine Haft befürchten.

Bild: © CSU

Neben dem Kampf gegen die Corona-Krise will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im neuen Jahr auch die Klimapolitik vorantreiben. Als Schwerpunkte nannte er unter anderem den weiteren Ausbau von Photovoltaik und eine eigene Wasserstrategie.

"Wir werden mehr Großanlagen zulassen als selbst die Grünen im Landtag gefordert haben. Dazu kommt die Pflicht, bei Neubauten und Gewerbebauten Photovoltaik auf dem Dach zu installieren", sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur in München.

Bayerische Wasserstrategie

Zudem bekräftigte er das Ziel, eine eigene Wasserstrategie zu entwickeln. "Denn der Klimawandel verändert den bayerischen Wasserhaushalt. Es wird in einigen Bereichen Bayerns knapper werden. Wir brauchen daher eine Strategie aus Wasser speichern, sparen und besser verteilen."

Söder plädierte aber auch für mehr "Urban Farming", also Landwirtschaftsbetriebe mitten in den Städten. "Urban Farming ist moderne Klimaarchitektur", erklärte er. "Gerade die Städte drohen auf Dauer zu überhitzen. Wir müssen sie grüner und damit kühler machen, um die Lebensqualität zu erhöhen und CO2 zu reduzieren." (dpa/jk)

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