Fraktionsvize Matthias Miersch (SPD) bringt sich in die Debatte um die Kosten der Energie- und Verkehrswende ein.

Fraktionsvize Matthias Miersch (SPD) bringt sich in die Debatte um die Kosten der Energie- und Verkehrswende ein.

Bild: © Christoph Soeder/dpa

Um Klimaschutz und Energiewende zu finanzieren, bringt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch einen Öko-Schatzbrief als Anlagemöglichkeit für Bürger ins Gespräch. In den Bereichen Verkehr und Gebäude brauche es sicherlich massive Investitionen und es stelle sich die Frage, wie das bezahlt werden solle, sagte Miersch der Deutschen Presse-Agentur. "Wir könnten den Menschen auch anbieten, sich an der Energiewende zu beteiligen über eine Art Öko-Schatzbrief beziehungsweise Zukunftsanleihe mit einem gesicherten Zinssatz als Geldanlage."

Er wünsche sich, dass über ein solches Konzept gesprochen werde, sagte Miersch, der als Fraktionsvize unter anderem für die Themen Klima- und Umweltschutz zuständig ist. "Damit könnte man dem Bedürfnis nach einer sicheren Anlagemöglichkeit entgegenkommen und das Kapital in die richtige Richtung lenken."

Verkauf von Bundesschatzbriefen 2012 eingestellt

Über Schatzbriefe oder auch Anleihen kann zum Beispiel ein Staat Kapital einsammeln. Wer eine Anleihe kauft, bekommt einen bestimmten Zinssatz fest zugesagt. Jahrzehntelang zählten Bundesschatzbriefe zu den beliebtesten Anlagen in Deutschland, denn sie galten als rentabel und sehr sicher. Doch Ende 2012 wurde der direkte Verkauf an Privatanleger eingestellt. (dpa/pm)

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