Die Windkraftwerke starteten gleich mit rekordverdächtigen Werten ins neue Jahr.

Die Windkraftwerke starteten gleich mit rekordverdächtigen Werten ins neue Jahr.

Bild: © Jens Büttner/dpa

Zum Erreichen der Klimaziele müssten nach Berechnungen des Verbands der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft bis 2040 im Freistaat jede Woche zwei große Windkraftanlagen sowie Solaranlagen auf der Fläche von 50 Fußballfeldern gebaut werden. Dazu kämen viele Photovoltaikanlagen auf Hausdächern. Sie sollen die Hälfte des benötigten Solarstroms erzeugen.

Detlef Fischer, Hauptgeschäftsführer des Verbandes (VBEW) sagte am Freitag, heute gebe es in Bayern erst 1269 große Windkraftanlagen und rund 200 Quadratkilometer Solaranlagen auf Freiflächen. Bayern will bis 2040 klimaneutral sein. Dafür seien im Freistaat aber gut 2200 weitere große, etwa 200 Meter hohe Windräder mit 5,5 MW Leistung notwendig. Dazu kämen die Solaranlagen.

1,8 Prozent der Fläche

Eine Windkraftanlage brauche für Fundament und Zufahrten 5000 Quadratmeter Fläche. Das entspreche einem kleinen Fußballplatz.

2032 müssten laut Bundesgesetz zur Beschleunigung des Ausbaus von Windenergieanlagen in Bayern 1,8 Prozent der Landesfläche für die Windkraft reserviert sein. Das sind 1270 Quadratkilometer.

"Flächenmäßig klingt das natürlich viel, doch dabei handelt es sich zum größten Teil um Abstandsfläche zwischen den einzelnen Windkraftanlagen", sagte Fischer. Tatsächlich sei der größte Teil der Fläche weiterhin landwirtschaftlich nutzbar. (dpa/jk)

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