Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt.

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream 1. In Lubmin bei Greifswald endet die Ostsee-Pipeline Nord Stream1, durch die seit 2011 russisches Erdgas nach Deutschland fließt.

Bild: © Stefan Sauer/dpa-Bildfunk

Für den Fall einer Gasversorgungskrise führt die Bundesnetzagentur Gespräche zur Krisenvorbereitung mit Industrie und Energiewirtschaft. Anlass der Gespräche sei die Vorbereitung für den Fall unvermeidbarer Abschaltungen der Industrie, teilte die Behörde am Freitag in Bonn mit.

«Haushaltskunden unterliegen in einer solchen Situation einem besonderen gesetzlichen Schutz und werden vorrangig versorgt», betonte ein Sprecher. Zu den Details der Gespräche machte er keine Angaben. Zuvor hatten «Spiegel» und «Handelsblatt» über die Gespräche berichtet. Gaslieferungen nach Europa durch Pipelines sind bislang nicht von den Sanktionen gegen Russland betroffen.

 

Treffen mit BMWi und Verbänden

Laut «Handelsblatt» wird unter Federführung der Bundesnetzagentur bereits überlegt, welche Unternehmen im Notfall als erstes vom Netz genommen werden sollen. Am Freitag hätten sich dazu Vertreter der Bundesnetzagentur und des Wirtschaftsministeriums mit Vertretern des Bundesverbandes der Deutschen Industrie und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft getroffen. Aber auch einzelne Unternehmen seien schon eingebunden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Branchen- und Regierungskreise. (dpa/hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper