Die Stadtwerke Forchheim haben erfolgreich ihren Prozess gegenüber eines unseriösen Vertriebsdienstleisters und seinen Mitarbeiter vor Gericht gewonnen. Der Dienstleister Ennux Distribution GmbH & Co. KG habe im Auftrag der Vattenfall Europe Sales GmbH mittels eines Vertriebsmitarbeiters versucht, Kunden der Stadtwerke Forchheim bei sogenannten Haustürgeschäften Energieverträge zu verkaufen, teilt das kommunale Unternehmen mit.
Einige der betroffenen Kunden wandten sich nach dem Gespräch mit dem Vertriebler an die Stadtwerk und berichteten auch, dass ihnen eine Liste vorgelegt wurde, die sie zu unterzeichnen hätten. Aufgrund dieser Liste wurden die Stadtwerke-Kunden hellhörig und brachen das Gespräch ab. Diese sogenannte „Qualitätsliste“ beinhaltet Punkte wie die Absicherung, dass der Vertriebsmitarbeiter nie behauptet habe, im Auftrag des örtlichen Grundversorgers bzw. Stadtwerks zu handeln oder dass der derzeitige Liefervertrag in Gefahr wäre.
Kunden sagten im Gerichtsverfahren aus
"Wir sind sehr froh, dass wir so aufmerksame Kunden haben, die sich an uns gewandt haben und sich auch im Zuge des Gerichtsverfahrens dazu bereit erklärt haben, uns mit einer Aussage zu unterstützen. Es ist immer wieder erschreckend, mit welchen Mitteln Dienstleister versuchen, ahnungslose Kunden in ihren eigenen vier Wänden vorsätzlich zu täuschen. Umso mehr freut es uns, dass wir dieses Gerichtverfahren gewonnen haben und somit ein Zeichen für seriöse Energieanbieter setzen können", fasst Mathias Reznik, kaufmännischer Geschäftsführer der Stadtwerke Forchheim, zusammen.
Er führt weiter aus: "Verlässlichkeit, Vertrauen und eine sichere, stabile Energieversorgung zu fairen Preisen sind Werte, die wir als Stadtwerke Forchheim leben." Mitarbeiter der Stadtwerke Forchheim nehmen auch Kundentermine vor Ort wahr, vereinbaren im Vorfeld jedoch einen Termin. Zudem würden laut Reznik alle Mitarbeiter über Dienstausweise verfügen, die sie vorzeigen würden. (gun)

