Unsicherheiten bei der Prognose von Ausgleichsenergiekosten stellen Energieversorger vor große Herausforderungen.

Unsicherheiten bei der Prognose von Ausgleichsenergiekosten stellen Energieversorger vor große Herausforderungen.

Bild: © Anil Kumar Shrestha/Unsplash

Energieversorger in Deutschland haben im vergangenen Jahr bei der Abgabe von Strom an Haushaltskunden im Schnitt 26,6 Cent pro kWh eingenommen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Demnach waren dies fünf Prozent mehr als im Jahr 2019 und damit ein neuer Höchststand.

Zum Vergleich: 2010 zahlten Haushaltskunden 18,5 Cent pro kWh. Im Jahr 2000 waren es 11,3 Cent pro kWh.

Gaseinnahmen steigen leicht

Bei der Abgabe von Gas erzielten Energieversorger bei Haushaltskunden im vergangenen Jahr einen Durchschnittserlös von 5,17 Cent pro kWh. Dies waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

2009 wurde hier der Höchststand erreicht. Damals lagen die Einnahmen bei 5,7 Cent pro kWh. 2000 betrug der Erlös 3,0 Cent pro kWh.

Erlöse bei Letztverrbrauchern

Der Durchschnittserlös bei der Abgabe an alle Letztverbraucher, darunter auch Unternehmen, lag für Strom bei 19 Cent pro kWh (plus sechs Prozent). Bei Gas waren es 3,25 Cent pro kWh (minus fünf Prozent).

Auch der Grenzpreis zur Berechnung der Konzessionsabgabe stieg im Strombereich im Vorjahresvergleich auf 15,15 Cent pro kWh. Das entspricht einem Plus von vier Prozent.

Grenzpreis für Gas

Der Grenzpreis für Gas entspricht dem Durchschnittspreis für Letztverbraucher, beträgt also ebenso 3,25 Cent pro kWh.

Alle genannten Zahlen stammen vom Statistischen Bundesamt. (aba)

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