Bild: © Günter Havlena/Pixelio

Die europäische Statistikbehörde Eurostat schätzt, dass die Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in der Europäischen Union 2017 deutlich gestiegen sind. Sie kletterten nach vorläufigen Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent.

Zu den wenigen Ländern, in denen die Emissionen gesunken sind, gehört Deutschland. Mit einem Rückgang um 0,2 Prozent reicht es zumindest für Platz 7 – Deutschland ist aber für fast ein Viertel der gesamten Emissionen in der EU verantwortlich. Musterschüler sind Finland mit einem Minus von 5,9 Prozent und Dänemark, knapp dahinter mit 5,8 Prozent Rückgang.

Am anderen Ende stehen Länder mit teils zweistelligem Wachstum. In Malta erhöhten sich die Emissionen um 12,8 Prozent, gefolgt von Estland (plus 11,3 Prozent), Bulgarien (plus 8,3 Prozent), Spanien (plus 7,4 Prozent) und Portugal (plus 7,3 Prozent).

Unter den großen Emittenten steht neben Deutschland auch Großbritannien mit einem Minus von 3,2 Prozent besser da. Frankreich und Italien legten um 3,2 Prozent zu, während in Polen die Emmissionen um 3,8 Prozent zulegten. (wa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper