Für große Pipeline-Projekte werden Tausende von Rohren benötigt. Der Standard-Durchmesser liegt bei 1 oder 1,20 Meter.

Für große Pipeline-Projekte werden Tausende von Rohren benötigt. Der Standard-Durchmesser liegt bei 1 oder 1,20 Meter.

Bild: © Gazprom

Deutschland und Dänemark wollen ein Abkommen schließen, um sich im Notfall gegenseitig bei der Gasversorgung zu helfen. Die Bundesregierung habe am Mittwoch der Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrags zugestimmt, teilte das Bundeswirtschaftsministerium mit.

Mit dem Vertrag werde ein Teil einer geänderten europäischen Verordnung zur sicheren Gasversorgung umgesetzt, hieß es. Diese ziele darauf ab, die Abhängigkeit einzelner EU-Mitgliedstaaten von Gaslieferungen aus dem außereuropäischen Ausland zu verringern und damit die Widerstandskraft gegen Lieferausfälle zu erhöhen.

Absicherung bei Gasmangel

Laut Ministerium sollen gemeinsame Präventions- und Notfallpläne ausgearbeitet werden, bis hin zur Erdgasversorgung eines Mitgliedstaates durch einen anderen. Für diesen"Solidaritätsfall" sollten solidarische Gaslieferungen als letztes Mittel im Fall einer extremen "Gasmangellage" die Versorgung von Haushalten gewährleisten.

Als Konsequenz aus der Novellierung der Verordnung seien sämtliche EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bilaterale Solidaritätsabkommen abzuschließen. Das deutsch-dänische Solidaritätsabkommen sei das erste Abkommen, das europaweit unterzeichnet werde. (dpa/jk)

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