Kostentreiber bei der Erreichung der Klimaziele sind laut der Studie des Forschungszentrums Jülich vor allem die Entwicklung und der Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe.

Kostentreiber bei der Erreichung der Klimaziele sind laut der Studie des Forschungszentrums Jülich vor allem die Entwicklung und der Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe.

Bild: © powell83/AdobeStock

Refinitiv Carbon Research aktualisierte angesichts der geplanten Verschärfung des europäischen CO2-Emissionsreduktionsziels bis 2030 seine langfristigen Kohlenstoffpreisprognosen, wie die Londoner Analysten mitteilten.

Refinitiv prognostiziert nun, dass der Preis für die CO2-Emissionszertifikate im Zeitraum 2021-2025 bei durchschnittlich 30 Euro pro Tonne liegt. Für den Zeitraum 2026-2030 erwarten die Analysten, dass sich die Preise auf durchschnittlich 60 Euro/t verdoppeln werden, und 2030 auf 89 Euro/t klettern.

Enigung über verschärfte Klimaziele im Dezember erwartet

Am Freitag erörtern die europäischen Staats- und Regierungschefs den Vorschlag der Kommission, das Emissionsreduktionsziel der EU für 2030 von derzeit 40 Prozent auf 55 Prozent zu erhöhen (im Vergleich zum Niveau von 1990).

Hierfür haben sich bereits mehrere Mitgliedsstaaten darunter Deutschland, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat, ausgesprochen. Deutschland strebt eine endgültige Einigung hierzu auf dem Gipfel des Europäischen Rates am 10. und 11. Dezember an.

Europäisches Parlament möchte noch mehr

Das Europäische Parlament votierte jüngst für eine Anhebung der CO2-Reduktionsziele bis 2030 auf minus 60 Prozent gegenüber 1990. (hcn)

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