Der UN-Klimagipfel in Madrid konnte die Erwartungen nicht erfüllen, es bleiben große Herausforderungen.

Der UN-Klimagipfel in Madrid konnte die Erwartungen nicht erfüllen, es bleiben große Herausforderungen.

Bild: © S.Hofschlaeger/pixelio.de

Für einen wirksamen Klimaschutz braucht es den Austausch und das Zusammenwirken von Experten. Dazu gehören vor allem auch Kommunen, die nun vom Projekt „Energiewende PartnerStadt“ bei Partnerschaften über Ländergrenzen hinweg unterstützt werden.

Nachdem die Agentur für Erneuerbare Energien AEE) und die Humboldt- Viadrina Governance Platform (HVGP) das Projekt ins Leben gerufen haben, haben sich zehn ausgewählte Städte nun zum ersten Mal in Berlin getroffen.

Von Irland bis Griechenland

Die Paarungen:

  • Braunsbedra (Sachsen-Anhalt) und Kozani (Griechenland)
  • Pfaffenhofen (Bayern) und Galway (Irland)
  • Marburg-Biedenkopf (Hessen) und Koscierczyna (Polen)
  • Steinhagen (Nordhrein-Westfalen) und Woerden (Niederlande)
  • Alheim (Hessen) und Dunleer (Irland)

In den kommenden drei Jahren werden sich die fünf Partnerschaften in Workshops und Veranstaltungen über ihre Erfahrungen mit der lokalen Energiewende austauschen. Know-how teilen und die besten Praxisbeispiele besichtigen.

Klimaschutz bedeutet Wertschöpfung

Einen weiteren Aspekt des Projekts bringt Robert Brandt, Geschäftsführer der AEE auf den Punkt: „Das Netzwerk ist so wichtig, weil wir Kommunen brauchen, um die Energiewende umzusetzen und die Wertschöpfung vor Ort zu steigern. Zur kommunalen Wertschöpfung der Erneuerbaren Energien gehören Steuereinnahmen, Pachteinnahmen, Einsparungen bei den Energiekosten und Arbeitsplätze.“

Gefördert wird „Energiewende PartnerStadt“ vom Auswertigen Amt. Die zehn Städte wurden im März von einer Jury, darunter auch der VKU, anhand von Projektskizzen ausgewählt. (ls)

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