Der Bau der Gaspipeline Nordstream 2 ist bereits in vollen Gange.

Der Bau der Gaspipeline Nordstream 2 ist bereits in vollen Gange.

Bild: © Bernd Wüstneck/dpa

Der Schweizer Versicherer Zurich hat Medieninfos zufolge beschlossen, dem Pipelineprojekt Nord Stream 2 keine Versicherungsdienstleistungen mehr zu gewähren. Grund seien drohende Sanktionen der USA gegen europäische Unternehmen, die zum Bau der umstrittenen Erdgas-Pipeline beitragen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider.

Ein Zurich-Sprecher erklärte auf Anfrage der Nachrichtenagentur awp, aus Vertraulichkeitsgründen kommentiere man existierende oder potenzielle Kundenbeziehungen nicht. "Zurich verfügt über ein umfassendes Compliance-Regelwerk und hält sich an sämtliche geltenden Sanktionsbestimmungen", fügte er an.

Zurich sollte Bauarbeiten versichern

Laut Handelsblatt sollte die Zurich die Bauarbeiten an der Pipeline versichern. Zuvor sollen bereits der norwegische Zertifizierer DNV GL und das dänische Ingenieurbüro Ramboll ausgestiegen sein. (hoe/dpa)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper