Zusätzlich zur Emissionsreduktion muss Kohlendioxid aus der Atmospähre entfernt werden, fordern die drei Unternehmen von der EU.

Zusätzlich zur Emissionsreduktion muss Kohlendioxid aus der Atmospähre entfernt werden, fordern die drei Unternehmen von der EU.

Bild: © artjazz/AdobeStock

Das Land Niedersachsen macht sich auf EU-Ebene für einen Ausgleich für Regionen stark, die eine Wasserstoffwirtschaft aufbauen. Der Weg in die Wasserstoffwirtschaft binde Flächen, deren Nutzung den jeweiligen Regionen nicht direkt zugutekomme, argumentierte der Staatssekretär im Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung Matthias Wunderling-Weilbier für das Land Niedersachsen im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) in Brüssel.  

Der von ihm, geforderte Ausgleich soll das Engagement der Wasserstoffregionen honorieren und die Belastungen kompensieren. „Niedersachsen ist Energieland Nummer Eins. Wasserstoff spielt eine wachsende Rolle. Die EU muss die europäische Bedeutung von Regionen anerkennen, die durch den Import und den Transport eine ausgewogene Verteilung von Wasserstoff in der EU sicherstellen", so Wunderling-Weilbier vor Vertreterinnen und Vertretern der Regionen sowie der EU-Kommission. „Die EU steht vor ernsthaften energie- und klimapolitischen Herausforderungen. Die Regionen tragen maßgeblich vor Ort dazu bei, die Versorgung mit erschwinglicher und sauberer Energie zu sichern", sagte Wunderling-Weilbier weiter.

Der Ausbau erneuerbarer Energien solle zudem europaweit schneller und einfacher werden, forderte der Staatssekretär. „Die EU muss wie angekündigt ihre Notfallverordnung für Windenergie verlängern. Wir können uns nicht erlauben, das Tempo wieder herauszunehmen. Schnelle Genehmigungsverfahren müssen Standard werden. Wir brauchen eine Europageschwindigkeit", so Wunderling-Weilbier. (amo)

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