Vor dem Rathaus von Gulou. Von links nach rechts: Ming Li (General Manager Geschäftskundenvertrieb Asiatische Kunden), Josef Kremer, Jun Hou (Geschäftsführer Feiyuan Enterprise),Eyüp Yildiz, Xu Yangwen (Bezirksbürgermeister von Gulou), Jürgen Buchmann, Heinz Wansing, Volker Kobelt und Bing Hou (Feiyuan Enterprise).

Vor dem Rathaus von Gulou. Von links nach rechts: Ming Li (General Manager Geschäftskundenvertrieb Asiatische Kunden), Josef Kremer, Jun Hou (Geschäftsführer Feiyuan Enterprise),Eyüp Yildiz, Xu Yangwen (Bezirksbürgermeister von Gulou), Jürgen Buchmann, Heinz Wansing, Volker Kobelt und Bing Hou (Feiyuan Enterprise).

Bild: © Stadtwerke Dinslaken

Die Stadtwerke Dinslaken planen ein Konzept für einen Gebäudekomplex mit einer Gebäudefläche von 140.000 Quadratmetern im chinesischen Gulou, teilten die Stadtwerke mit. Den Impuls für die Partnerschaft lieferte das Anlagenkonzept aus Erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung vom Flughafen Köln/Bonn. Dieses realisierten die Stadtwerke und "beeindruckten" damit die chinesischen Gäste beim Deutschlandbesuch in diesem Jahr.

Dabei handelt es sich um vier Blockheizkraftwerke mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 8 MW und einer Wärmeleistung von 7,7 MW sowie Heizkessel mit rund 28 MW und vier Kältemaschinen mit einer Kälteleistung von zusammen 7,2 MW. Zur Deckung des Wärme- und Kältebedarfs des geplanten Gebäudekomplexes würde die Hälfte der Gesamtleistung der Anlage ausreichen.

Gründung deutsch-chinesischer Gesellschaft

Der nächste Schritt wurde bereits getan: In Nanjing unterzeichneten die Stadtwerke mit dem chinesischen Kooperationspartner Feiyuan Enterprise eine Vereinbarung, die die Rahmenbedingungen für die Gründung einer Gesellschaft festlegt. Die Stadtwerke würden bei einer solchen Gesellschaft mit einem Gewinn von 200.000 Euro jährlich rechnen, wie die "Neue Ruhr Zeitung" berichtete.

Sollte den Stadtwerken Dinslaken die Genehmigung zur Gründung der gemeinsamen Gesellschaft aus kommunalaufsichtsrechtlichen Gründen versagt werden, ist vereinbart, dass sie entgeltliche Beratungsleistungen für das Projekt erbringen. Dies kann jedoch nur einmalig abgerechnet werden.

Minimierung des Risikos - neue Auslandsgesellschaft

Um die wirtschaftlichen Risiken zu minimieren, hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Ende November einstimmig die Gründung der Auslandsgesellschaft "Dinkomm" beschlossen. Dies basiert auf den guten Renditekennzahlen.

Seit Jahren Partner chinesischer Kunden

Die Stadtwerke Dinslaken sind in Deutschland seit Jahren Partner vieler chinesischer Geschäftskunden und beliefern diese über ihre Tochtergesellschaft WEP Wärme-Energie- und Prozesstechnik an rund 500 Abnahmestellen mit Strom bzw. Erdgas.

Im Rahmen der von der chinesischen Regierung beschlossenen Klima- und Energiewende beabsichtigt die Bezirksregierung von Gulou, einem Bezirk der Stadt Nanjing in der Provinz Jiangsu, die Versorgung des neu geplanten Ortsteils Shogun City mittels einer innovativen Energieerzeugung. (ab)

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