Die Ostsee-Pipeline sei zu 94 Prozent fertig gestellt, heißt es seitens Gazproms.

Die Ostsee-Pipeline sei zu 94 Prozent fertig gestellt, heißt es seitens Gazproms.

Bild: © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der Präsident des Umweltbundesamts, Dirk Messner, sieht die Gaspipeline Nord Stream 2 kritisch. "Nord Stream 2 könnte schnell zu so etwas wie einem Dinosaurier unter den Energieprojekten werden, denn bis 2045 wollen wir mit null Emissionen auskommen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag).

Von einer neuen Bundesregierung forderte er ehrgeizige Ziele beim Klimaschutz. "In allen Sektoren, in denen Emissionen entstehen, müssen wir beschleunigt ambitionierte Ziele umzusetzen. Das betrifft vor allem das Energiesystem, das Mobilitätssystem, unsere Städte, unsere Industrie, unsere Landwirtschaft, unseren Konsum."

Erheblicher Ausbaubedarf

Bei der Windenergie an Land brauche es mindestens eine Verdreifachung und bei der Photovoltaik mindestens eine Verdopplung des jährlichen Ausbaus. "Im Verkehrsbereich müssen wir elektrifizieren und die Zahl der Automobile reduzieren. Der dritte Bereich ist die klimataugliche Gebäudesanierung - auch hier sind wir noch viel zu langsam." (dpa/amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper