Durch einen Kohleausstieg und Investitionen in erneuerbare Energien könnten osteuropäische Länder wichtige Triebkräfte für einen grünen Aufschwung und die Klimabemühungen Europas sein, konstatieren die Wirtschaftsanalysten von Bloomberg.

Durch einen Kohleausstieg und Investitionen in erneuerbare Energien könnten osteuropäische Länder wichtige Triebkräfte für einen grünen Aufschwung und die Klimabemühungen Europas sein, konstatieren die Wirtschaftsanalysten von Bloomberg.

Bild: © Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Das geht aus dem jüngsten Bericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA) zum globalen Energie- und CO2-Verbrauch hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Eine Gigatonne entspricht einer Milliarde Tonnen. Grund für die Entwicklung ist unter anderem ein erhöhter Energiebedarf durch die robuste Entwicklung der Weltwirtschaft. Die weltweite Nachfrage stieg im Jahr 2017 um 2,1 Prozent, doppelt so stark wie im Jahr davor. Gefragt waren vor allem fossile Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle. Sie machten 70 Prozent der Energienachfrage im vergangenen Jahr aus. Der Rest richtete sich auf erneuerbare Energien.

Geografisch war der erhöhte CO2-Ausstoß unterschiedlich verteilt. Während die meisten Industrieländer mehr Kohlendioxid freisetzten, sank der CO2-Ausstoß in den USA deutlich - vor allem weil dort verstärkt erneuerbare Energien genutzt werden.

IEA-Chef Fatih Birol: Derzeitige Bemühungen reichen nicht aus

"Das erhebliche Wachstum des weltweiten Kohlendioxid-Ausstoßes im Jahr 2017 macht deutlich, dass die derzeitigen Bemühungen, den Klimawandel aufzuhalten, lange nicht ausreichen", sagte IEA-Chef Fatih Birol einer Mitteilung zufolge. (dpa)

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