Die neue Geschäftsführung der Creos Deutschland GmbH: Jens Apelt (l.) und Frank Gawantka

Die neue Geschäftsführung der Creos Deutschland GmbH: Jens Apelt (l.) und Frank Gawantka

Bild: © Creos Deutschland GmbH

Seit Anfang des Jahres führen Jens Apelt und Frank Gawantka als Doppelspitze die Geschäfte der Creos Deutschland GmbH. Gawantka verantwortet die gesamten technischen Bereiche des Strom- und Gasnetzes sowie die technischen Dienste. Damit unterstützt er zukünftig den langjährigen Geschäftsführer Jens Apelt, der seit 2009 die Creos Deutschland führt. Apelt obliegen die energiewirtschaftlichen und kaufmännischen Belange der Creos Deutschland GmbH.

Mit der neuen Doppelspitze reagiere die Creos auf erwartbare Entwicklungen, heißt es von Seiten des Unternehmens: Wegen der historischen Beschaffenheit der Gas- und Strominfrastruktur in Kombination mit den bevorstehenden Herausforderungen durch die Energiewende würden besonders die technischen Anforderungen und notwendigen Umstrukturierungen im Netz- und Anlagenbetrieb des saarländischen Netzbetreibers steigen.

Gasinfrastruktur für grüne Gase ertüchtigen

„Unsere Gasinfrastruktur soll jetzt, mittelfristig und auch in Zukunft die betriebssichere und kontinuierliche Versorgung mit energiereichen, gasförmigen Molekülen ermöglichen. Wo heute und wohl auch mittelfristig Erdgas transportiert wird, sollen zukünftig grüne Gase, wie zum Beispiel Biomethan, grünes, synthetisches Methan und vor allem Wasserstoff fließen“, erläutert Jens Apelt in einer Pressemitteilung. Dafür müsse man die Netze bereits jetzt vorbereiten und anpassen.

Frank Gawantka ist seit Februar 2005 bei der Creos Deutschland GmbH (vormals Saarferngas Transport) beschäftigt. Bis 2021 bekleidete er verschiedene Führungspositionen bei der Creos Deutschland GmbH und bei den Tochtergesellschaften der Encevo Deutschland GmbH. Zuletzt war er als Technische Führungskraft (G1000) für Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Gasnetzinfrastruktur verantwortlich. Als Mitglied im Technischen Komitee Gastransportleitungen des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW) wirkt er aktiv bei der technischen Regelsetzung im Bereich Gas-Hochdruckinfrastruktur mit. Der gebürtige Saarländer studierte bis 1995 Maschinenbau mit dem Schwerpunkt Energietechnik. Anschließend war er mehrere Jahre für ein kommunales Energieversorgungsunternehmen am Bodensee sowie eine internationale Unternehmensberatung tätig. (amo)

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