Eine sogenannte Nominierungsversammlung der Gewerkschaft Verdi hat einstimmig den Betriebsratschef der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) und ihrer Tochter Donetz als Arbeitsdirektor und Personalgeschäftsführer von DEW21 vorgeschlagen. Dies teilte der kommunal dominierte Energieversorger auf ZfK-Anfrage mit. Demnach soll der DEW21-Aufsichtsrat darüber voraussichtlich am 26. Juni entscheiden. In diesem Gremium sitzen ein Vertreter der Mutter Dortmunder Stadtwerke (DSW21) – nämlich deren Chef Guntram Pehlke –, Repräsentanten aus dem Konzern des Minderheitseigners Innogy, aus dem Rathaus sowie Arbeitnehmervertreter. Wittmann selbst ist Aufsichtsratsvize, wird also bei seiner eigenen Personalie nicht an der Abstimmung teilnehmen.
Befürwortet das Kontrollgremium das Votum der Nominierungsversammlung, dann wird zwischen DEW21 und ihrer Mutter DSW21 die Personalunion beim Arbeitsdirektor und Personalgeschäftsführer respektive -vorstand enden. Der bisherige Amtsinhaber bei beiden, Manfred Kossack (66), geht Ende September nächsten Jahres offiziell bei DSW21 und bei DEW21 in Pension. Die DSW21-Nominierungsversammlung hat bekanntlich den Betriebsratschef der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), Harald Kraus, vorgeschlagen. (geo)



