Am 1. Februar tritt Thomas Schmidt (54) sein neues Amt als Vorstand Handel und Vertrieb beim Darmstädter Ökoenergieversorger Entega an. Der Aufsichtsrat des Unternehmens hatte Schmidt im vergangenen Sommer für zunächst drei Jahre zum neuen Vorstand bestellt. Er bildet damit zukünftig gemeinsam mit der Vorstandsvorsitzenden Marie-Luise Wolff, Finanzvorstand Albrecht Förster und Andreas Niedermaier, Vorstand Personal und Infrastruktur, das nun vierköpfige Gremium.
Thomas Schmidt, der 2014 zu Entega wechselte, behält zusätzlich seine Positionen als Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Vertriebstochter Entega Plus und der Telekommunikationstochter Entega Medianet. Schmidts Berufung unterstreiche die strategische Wichtigkeit, die Vertrieb, Lösungsgeschäft und vor allem Telekommunikation für Entega haben, erläutert Marie-Luise Wolff. „Der Ausbau des Glasfasernetzes und damit die Chance eines massiven Wachstums im Bereich der Telekommunikation wird die zentrale Aufgabe meines neuen Vorstandskollegen sein.“
Ambitionierte Ziele
Der gebürtige Bielefelder Thomas Schmidt ist verheiratet und dreifacher Familienvater. Vor seinem Wechsel an die Spitze der Entega Plus GmbH war er unter anderem als selbstständiger Unternehmer und bei Mainova in Frankfurt in Führungspositionen tätig. Entega sei mit seiner konsequent ökologischen Ausrichtung, seiner Dynamik und seiner regionalen Verankerung eines der spannendsten Unternehmen in der deutschen Energiewirtschaft, so Schmidt. Gerade der Ausbau des Glasfasernetzes sei für ihn eine sehr reizvolle Aufgabe. Entega will bis 2025 100.000 Kunden im eigenen Netz mit ultraschnellem Internet verbinden. Auch der Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität, Angebote für Privatkunden wie die Entega Zuhause Flat sowie komplexe Lösungen zur Effizienzsteigerung bei gewerblichen- und Industriekunden sieht Schmidt für die kommenden Jahre als wichtige Aufgaben an. „Im Mittelpunkt stehen immer unsere Kundinnen und Kunden. Deren Bedürfnisse konnte ich in den vergangenen Jahren gut kennenlernen, diese Erfahrung werde ich auch bei meiner neuen Aufgabe einbringen“, lässt sich Thomas Schmidt zitieren. (amo)



