Catharina Friedrich übernimmt am 1. April die Geschäftsführung der Westenergie-Tochter Digikoo. Das Unternehmen stellt Stadtwerken, Kommunen, Netzbetreibern und Versorgungsunternehmen Daten sowie Analyse- und Prognosesysteme für die Gestaltung der Energiewende zur Verfügung.
Sie wird Nachfolgerin von Martin Möller, der die Westenergie-Gruppe zum 31. März verlässt. Der Leiter Unternehmensentwicklung bei Westenergie hatte seit Anfang 2022 in Personalunion die Geschäftsführung der Digikoo inne. Zum 1. April wird Möller außerhalb der Unternehmensgruppe als Experte für globale Energienetze bei einer renommierten Unternehmensberatung eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, wie Westenergie mitteilt.
Führungskraft mit breitem Hintergrund
Friedrich ist derzeit Vorständin der Rhenag Rheinische Energie und verantwortet das operative Energiegeschäft des Versorgungsunternehmens. Die studierte Mathematikerin und promovierte Ingenieurin stieg bei RWE Rhein-Ruhr Netzservice ins Berufsleben ein und übernahm schnell Führungsverantwortung in unterschiedlichen Funktionen.
Nach Stationen in verschiedenen Stabsfunktionen und als Leiterin der Bauplanungsabteilung übernahm Friedrich die Leitung des Regionalzentrums Sieg von Westnetz. Seit November ist bekannt, dass Friedrich ihr Vorstandsmandat bei der Rhenag zum 31. März niederlegen wird.
Dank an den Vorgänger
„Durch ihre Expertise – zuletzt im kommunalen Umfeld – und ihre Erfahrung in der Energiewirtschaft ist Frau Friedrich die richtige Person, um die Digikoo und das strategische Geschäftsfeld Wärmeplanung im Unternehmensverbund weiterzuentwickeln“, sagte Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie.
Gleichzeitig dankte sie Möller für sein bisheriges Engagement. „Ganz persönlich bin ich dankbar für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Ich freue mich, dass Martin Möller in seiner neuen Rolle weiterhin an den großen Herausforderungen der globalen Energiewirtschaft arbeiten wird“, so Reiche. (hp)



