Bernhard Günther, Innogys Finanzchef, auf einer Bilanzpressekonferenz im März 2019

Bernhard Günther, Innogys Finanzchef, auf einer Bilanzpressekonferenz im März 2019

Bild: © Federico Gambarini/dpa

Die Konzerne Siemens und Innogy machen in ihrem jeweiligen Aktienindex die besten Investor Relations (IR): das Industrieunternehmen im Dax und der Energieversorger im MDax. In der jährlichen Umfrage der Nachrichtenagentur Extel hoben die meisten von 14.000 teilnehmenden Investment-Profis die beiden Aktiengesellschaften auf den Schild. Sie bekamen von Extel, der "Wirtschaftswoche" und dem Deutschen Investor Relations Verband (DIRV) bereits am Dienstag den "Deutschen Investor Relations Preis 2019". IR-Leiterin Verena Nicolaus-Kronenberg nahm den Preis für Innogy entgegen. Das geht aus einer Pressemitteilung von Innogy vom Freitag hervor.

Demnach wurde Innogy-Finanzvorstand (CFO) Bernhard Günther in der Extel-Umfrage 2019 zum besten CFO in der Kategorie "Utilities" gewählt. Ausgezeichnet wurde zudem Holger Perlwitz, Senior Manager IR, mit dem ersten Preis in der Kategorie "Investor Relations-Manager". Die Extel-Umfragen zählen zu den bedeutendsten im europäischen Finanzmarkt.

Eon gehören bereits 89 Prozent der Innogy-Stimmrechte

Die exzellente Kommunikation mit den Eignern könnte bald überflüssig werden: RWE hatte sein Netz-, Vertriebs- und Erneuerbaren-Geschäft 2016 in die Innogy SE ausgelagert und an die Börse gebracht. Seit März vergangenen Jahres ist bekannt, dass die Wettbewerber Eon und RWE Innogy untereinander aufteilen und dann zerschlagen möchten. Bis dahin braucht es eine gute IR, danach überhaupt keine mehr. Eon gehören bereits gut 89 Prozent der Stimmrechte bei Innogy, so eine Ad-hoc-Mitteilung vom März. Der Asset Deal steht unter kartellrechtlichem Vorbehalt. (geo)

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