Andreas Janning, der Leiter der Stadtwerke Warstein, verlässt das Unternehmen nach nur 15 Monaten. Er war zum 1. Januar 2023 von den Stadtwerken Ruethen, die er geleitet hatte, nach Warstein gekommen. In Warstein leitete er gleichzeitig den Fachbereich Infrastruktur – eine Doppelbelastung, die nun womöglich zu viel wurde, wie die Lokalpresse berichtet.
Offenbar will die Stadt Warstein den Weggang des Stadtwerke-Chefs zum Anlass nehmen, die „Doppelrolle“ auf den Prüfstand zu stellen. Man werde die Aufbauorganisation der Stadtwerke und des Fachbereichs Infrastruktur „in enger Abstimmung mit der Politik“ neu justieren, heißt es in einer Pressemitteilung. Es gehe um eine „Entlastung unserer Beschäftigten. Auch die verstärkte Inanspruchnahme von externen Dienstleistern wollen wir dabei prüfen“, so Bürgermeister Thomas Schöne und Stefan Redder, der Erste Beigeordnete und Stadtkämmerer. Die Stadt hofft, die Stelle des Stadtwerke-Chefs spätestens bis Herbst 2024 neu besetzen zu können.
Neue Tätigkeit im Bereich Wasser/Abwasser
Andreas Janning hat unterdessen bereits einen neuen Job gefunden. Er wird künftig den Wasserverband Nordschaumburg leiten und sich auf die Themen Trinkwasser und Abwasser fokussieren. (amo)



