Altbundeskanzler Gerhard Schröder leitet den Aufsichtsrat der Pipelinegesellschaft Nord Stream.

Altbundeskanzler Gerhard Schröder leitet den Aufsichtsrat der Pipelinegesellschaft Nord Stream.

Bild: © Nord Stream

Altbundeskanzler Gerhard Schröder bleibt Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Staatskonzerns Rosneft. Die Aktionäre beriefen den 74-Jährigen am Donnerstag in der sibirischen Stadt Krasnojarsk auf ihrem Jahrestreffen wieder in das Kontrollgremium, wie das Unternehmen mitteilte. Der elfköpfige Aufsichtsrat wählte den SPD-Politiker anschließend erneut zum Chef des Gremiums, dem er seit Ende September 2017 angehört.

Ebenfalls als Aufsichtsratsmitglied bestätigt wurde der Chef der Gazprom-Tochter Nord Stream 2, Matthias Warnig. In den Aufsichtsrat zurück kehrte der frühere Credit-Suisse-Chef Hans-Jörg Rudloff.

Schröder gilt als enger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin und besucht derzeit auch mehrere Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Er wird unter anderem wegen seines Engagements für die vom Kreml kontrollierten Konzerne Gazprom und Rosneft immer wieder in Deutschland kritisiert. Der Altkanzler (1998-2005) betont stets, dabei handele es sich um seine Privatsache. (dpa/al)

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