Verdi verhandelt mit ostdeutschen Energieunternehmen über bessere Lohnverhältnisse.

Verdi verhandelt mit ostdeutschen Energieunternehmen über bessere Lohnverhältnisse.

Bild: © Lino Mirgeler/dpa

Rund 1500 Beschäftigte in Hamburg erwarten am Mittwoch die erste Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft Energie in Potsdam. Für die bundesweit rund 20.000 Beschäftigten fordert die Gewerkschaft Verdi 6,5 Prozent mehr Entgelt, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von zwölf Monaten.

Die Friedenspflicht ende am 30. Juni, sagte ein Verdi-Vertreter in Hamburg. Sollte es von den Arbeitgebern kein verhandlungsfähiges Angebot geben, droht die Gewerkschaft mit Aktionen. Die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen sei positiv, teilte Verdi-Verhandlungsführer Stefan Najda mit.

Wahl zwischen Gehaltsplus oder Freizeit

Neben den Entgeltsteigerungen fordert die Gewerkschaft eine unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Zudem pocht sie auf eine Wahlmöglichkeit, bei der sich Gewerkschaftsmitglieder zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit entscheiden können. Zur Tarifgemeinschaft Energie gehören den Angaben zufolge Unternehmen wie Bayernwerk, Eon Energie Deutschland, Gasnetz Hamburg, Hanse-Gas, Schleswig-Holstein Netz AG und der Stromnetzbetreiber Tennet. (dpa/ls)

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