Tilman Wilhelm wird neuer Leiter Ordnungspolitik, Presse und Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW). Wilhelm kommt von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW GmbH), einer Programmgesellschaft, die Förderprogramme und Netzwerkaktivitäten für Bundesministerien im Bereich nachhaltiger Mobilität koordiniert.
DVGW-Chef Gerald Linke stellt in einer Pressemitteilung heraus, dass man mit Wilhelm einen ausgewiesenen Wasserstoff- und Mobilitätsexperten mit bester politischer Vernetzung in Berlin und auf EU-Ebene gewonnen habe. In der Mobilität, der Industrie und im Wärmesektor werde die Energiewende zu weitreichenden Veränderungen führen, die der DVGW mit seinen Mitgliedern aktiv mitgestalten wolle. Wasserseitig eröffne die Trinkwasserverordnung in diesem Jahr große Chancen.
Von Brüssel nach Berlin
Tilman Wilhelm ist derzeit noch als Bereichsleiter Kommunikation und kommunale Netzwerke bei der NOW GmbH beschäftigt, für die er seit 2008 tätig ist. Von 2006 bis 2008 war er Referent für Umwelt-, Energie- und Verkehrspolitik im EU-Büro des Zentralverbands des Deutschen Handwerks in Brüssel. Wilhelm hat Master-Abschlüsse in Politikwissenschaften und International and European Politics der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg bzw. der Universität von Edinburgh sowie berufsbegleitend einen Abschluss in Technologie- und Innovationsmanagement der RWTH Aachen erworben.
„Das Tempo, mit dem wir unsere Energieversorgung weiterentwickeln und die Integration von erneuerbaren Energien in allen Sektoren vorantreiben, wird weiter anziehen“, ist er überzeugt. „Die kommenden Jahre halten große gesetzgeberische und kommunikative Herausforderungen bereit. Der DVGW hat in diesem Veränderungsprozess eine zentrale Position. Es wird darauf ankommen, Interessen zu bündeln und sichtbar zu machen, zielorientiert und ausgleichend Gemeinsamkeiten aller Stakeholder herauszuarbeiten sowie immer wieder um breite gesellschaftliche Akzeptanz zu werben.“ Ziel sei ein Energiesystem, das ökologisch erneuerbar und wirtschaftlich erfolgreich ist.
Wilhelm tritt am 1. April die Nachfolge von Dennis Rendschmidt an, der den DVGW im vergangenen Jahr verlassen hatte. Er berichtet an den Vorstandsvorsitzenden Gerald Linke. (amo)



