Die Sozialpartner der Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) haben nach einem "engen" Austausch freiwillig eine Inklusionsvereinbarung geschlossen und ein Inklusionsteam gebildet. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kommunalversorgers vom Freitag und Zusatzinformationen vom Montag auf ZfK-Nachfrage hervor.
Demnach schickt der Arbeitgeber den von ihm benannten Inklusionsbeauftragten in das Team, die 50 Behinderten innerhalb der TWL-Belegschaft entsenden die von ihnen gewählte Schwerbehindertenvertretung und die 650 Mitarbeiter je nach Thema einen oder zwei Vertreter des Betriebsrats. Das drei- bis vierköpfige Team soll die Einhaltung der Vereinbarung regelmäßig prüfen und selbst Projekte und Maßnahmen zur Teilhabe Behinderter im Unternehmen entwickeln.
Angefangen bei Bewerbungen
Die Vereinbarung geht über das gesetzlich Erforderliche hinaus, um die Belange von Behinderten bei zahlreichen innerbetrieblichen Geschäftsprozessen zu berücksichtigen und die Arbeitsplätze und ihr Umfeld behindertengerecht zu gestalten, nicht zuletzt
- im Einstellungsverfahren
- bei der Weiterbildung
- in der Personalentwicklung
- im mobilen Arbeiten und
- bei den Pausenregelungen.
Dabei solle eine bereits gelebte Praxis "als Orientierung für alle festgehalten werden", so der Kaufmännische Vorstand Dieter Feid. "Die Gleichstellung und Inklusion von Menschen mit Behinderung ist eine unserer ständigen unternehmerischen Aufgaben", lässt er sich zitieren. (geo)



