Durch das Leistungsverweigerungsrecht müssen Energieversorger mit ausbleibenden Zahlungen rechnen.

Durch das Leistungsverweigerungsrecht müssen Energieversorger mit ausbleibenden Zahlungen rechnen.

Bild: © Zerbor/AdobeStock

Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion hat weitere bilaterale Kreditverträge im Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro mit insgesamt vier Geschäfts- und Landesbanken abgeschlossen. Die Kreditlinien dienen der Zwischenfinanzierung zur Abwicklung des EEG-Ausgleichsmechanismus, teilt das Unternehmen mit.

Der Saldo auf dem EEG-Konto sei seit Jahresbeginn kontinuierlich gesunken und liege seit Ende Juni deutlich im negativen Bereich. "Als Treuhänder für das EEG-Konto ergreifen wir daher geeignete Finanzierungsmaßnahmen, um auch künftig EEG-Zahlungen zuverlässig leisten zu können", sagt Hans-Jürgen Brick, CEO von Amprion. Erst im Mai hatte das Unternehmen eine erste Kreditlinie in Höhe von 500 Mio. Euro abgeschlossen. (gun)

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