Blick auf das Badenova-Verwaltungsgebäude in Freiburg.

Blick auf das Badenova-Verwaltungsgebäude in Freiburg.

Bild: © Badenova

Der Freiburger Regionalversorger Badenova ist der nächste größere Player auf dem Energiemarkt, der im Frühjahr seine Grundversorgungspreise anhebt – wenn auch nur für Strom. Demnach berechnet das kommunale Unternehmen von April an für die Kilowattstunde Strom je nach Verbrauch 44 bis 48 Cent pro kWh.

Nach eigenen Angaben steigt der Arbeitspreis damit um 18 Cent pro kWh. Die staatlich festgelegte Strompreisbremse liegt bei 40 Cent pro kWh.

Verweis auf langfristige Beschaffungsstrategie

Badenova verweist auf seiner Homepage auf seine langfristige Beschaffungsstrategie. Dies habe dazu geführt, dass das Unternehmen im vergangenen Jahr die steigenden Strompreise weitgehend ausgleichen hätte können.

"Für das Jahr 2023 ist uns dies durch die hohen Kosten nicht mehr möglich." Zudem würden die Netznutzungsentgelte sowie die Offshore-Netzumlage steigen.

Auch Eon hebt Preise an

Zuletzt hatten unter anderem die Stadtwerke Bonn und Deutschlands Marktführer Eon bekannt gegeben, im Frühjahr die Grundversorgungspreise zumindest für Strom anzuheben. Auch in diesen beiden Fällen lagen die Grundversorgungspreise bislang unterhalb des staatlichen Bremsenniveaus.

Andere Versorger mit teils deutlich höheren Grundversorgungspreisen wie der Energiekonzern EWE gaben dagegen bekannt, ihre Preise im Frühjahr wieder zu senken. Die Stadtwerke Neuss gehen dabei im Strombereich sogar wieder unter die 40-Cent-Marke. (aba)

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