Der VKU Verlag hat eine deutschlandweite Crowdfunding-Plattform für Projekte, die in Folge der Corona-Krise Hilfe benötigen, eingerichtet.

Der VKU Verlag hat eine deutschlandweite Crowdfunding-Plattform für Projekte, die in Folge der Corona-Krise Hilfe benötigen, eingerichtet.

Bild: © VKU Verlag

Nach wie vor hat die Coronakrise Deutschland fest im Griff, dabei bangen viele Kulturschaffende, Vereine und soziale Träger um ihre Existenz. Mit Crowdfunding könnten Bürger*innen vor Ort ihren Local Heros unter die Arme greifen. Damit Betroffene und Spendenwillige unbürokratisch zusammenkommen, bieten immer mehr Kommunalunternehmen entsprechende Plattformen an und stocken eigene Fördertöpfe auf – so wie die Energieversorgung Greiz und die Stadtwerke Neubrandenburg.

Beide Versorger nehmen an der Initiative „Crowd gegen Corona“ teil: Projekte, die auf der nationalen Crowdfunding-Plattform (www.kommunales-crowdfunding.de) des VKU Verlages online gehen, werden über ein Widget auch auf der jeweiligen Homepage der Stadtwerke und Kommunalunternehmen ausgespielt. Damit die Projekte eine möglichst große Chance haben, erfolgreich finanziert zu werden, werden sie anhand der Postleitzahl regional den jeweiligen Unternehmen zugeordnet.

Die Versorger geben selbst etwas dazu

Die Energieversorgung Greiz bezuschusst die ersten drei Vereinsprojekte, die auf ihrer Internetseite (www.evgreiz.de) launchen, mit jeweils 100 Euro aus dem eigenen Fördertopf, der auf insgesamt 1000 Euro erweitert wurde. Die Stadtwerke Neubrandenburg (www.neu-sw.de/crowdfunding) wollen insgesamt 5000 Euro bis Ende Juli an Betroffene verteilen. Dazu soll jede Spende der Bürger*innen ab zehn Euro um jeweils weitere fünf Euro ergänzt werden. (ls)

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