Ministerpräsident Winfried Kretschmann will den Landesanteil von 46,75 Prozent am Karlsruher Energiekonzern EnBW nicht privatisieren. "Die Frage steht jetzt sicher nicht an", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. Mit ihm als Ministerpräsidenten werde es keine Privatisierung geben.
Das Unternehmen müsse erst einmal Eigenkapital bilden. Die Eigenkapitalquote sei gering aufgrund der Verschuldung. Der Wert des Unternehmens sei nur relevant, wenn man beabsichtige, das Unternehmen zu verkaufen, sagte er mit Blick auf den aktuellen Wertgewinn von EnBW-Aktien. Die Schulden seien aber trotzdem da. (dpa/pm)
