Die Versicherungskammer hat von der Pensionskasse Degussa Anteile an der M 31 Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Energie KG (M 31) übernommen und damit einen indirekten Anteil in Höhe von 2,1 Prozent am Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion.
M 31 hält 74,9 Prozent der Anteile an Amprion, der Essener RWE-Konzern 25,1 Prozent. Zum Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.
Hoher Investitionsbedarf
Im Zuge der Übernahme verpflichtet sich die Versicherungskammer zudem, neben den direkten Anteilen auch die auf den Anteil entfallenden Eigenkapitalzuführungen der Pensionskasse Degussa für die Jahre 2024 und 2025 zu übernehmen und "so das weitere Wachstum der Amprion zu unterstützen", teilte die Versicherungskammer mit.
Der aktuelle Investitionsplan von Amprion sieht ein Investitionsvolumen von rund 27,5 Mrd. Euro für den Zeitraum 2023–2027 vor. Aus dem Netzentwicklungsplan ergeben sich außerdem bedeutende weitere Investitionsbedarfe für die Folgejahre.
"Wir freuen uns und sind stolz, mit unserem Investment in Amprion die deutsche Energiewende weiter voranzutreiben", sagte Andreas Kolb, Finanzvorstand der Versicherungskammer. Gerade die Komplexität und die nachhaltigen Investitionsanforderungen der Energiewende würden aus seiner Sicht gut der langfristigen Investitionsperspektive seines Unternehmens passen. "Auch künftig werden wir uns über entsprechende Investments nachdrücklich für die Energiewende engagieren", versicherte er. (am)
