Die Energie- und Wärmewende klappt nicht ohne genügend Fachhandwerker.

Die Energie- und Wärmewende klappt nicht ohne genügend Fachhandwerker.

Bild: © Reinhard Tiburzy/AdobeStock

Die deutsche Solarbranche macht derzeit keine positiven Schlagzeilen. Nun plant auch das Solarunternehmen Zolar eine Umstrukturierung. Wie das Magazin "Business Insider" berichtet, sollen mehr als die Hälfte der derzeit rund 350 Mitarbeitenden entlassen werden. Zolar selbst schrieb "von einer substanziellen Zahl".

Das Berliner Start-up will sich künftig ganz auf seine digitalen Software- und Finanzierungslösungen für PV-Handwerksbetriebe konzentrieren. Das Privatkundengeschäft werde daher eingestellt, erklärte Zolar in einer Pressemitteilung.

Zukünftig will Zolar die selbst entwickelten digitalen Lösungen und Services rund um PV-Anlagen nicht nur für eigene Projekte nutzen, sondern auch als B2B-Service lokalen Installateuren in ganz Europa zur Verfügung stellen.

PV-Verkauf noch bis Ende Oktober

Aufgrund dieser Neuausrichtung wird das Neugeschäft mit Privatkunden in den kommenden Monaten auslaufen. Alle bis dahin verkauften Anlagen werden wie geplant fertiggestellt und die bestehenden Kund:innen auch in Zukunft weiter betreut.

"Für die Hausbesitzer gilt: Alle Kund:innen, die bei uns gekauft haben, erhalten weiterhin alle Leistungen, die sie bisher in Anspruch genommen haben. Und für Kund:innen, die sich derzeit für unsere PV-Anlagen interessieren, gilt: Sie erhalten ebenfalls alle zugesagten Leistungen. Wir werden den Verkauf schrittweise einstellen, voraussichtlich bis Ende Oktober", sagte Zolar-Chef Jamie Heywood der "Wirtschaftswoche".

Seit seiner Gründung im Jahr 2016 verkauft und installiert Zolar private PV-Anlagen zusammen mit lokalen Installateurbetrieben in ganz Deutschland. Größter Konkurrent im B2B-Solargeschäft ist Enpal. (pfa)

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