Viele Grundversorger haben ihre Gastarife zum Jahreswechsel bereits erhöht. Auch beim Heizöl ist im weiteren Jahresverlauf mit einem Anstieg zu rechnen, so Energiedienstleister Ista.

Viele Grundversorger haben ihre Gastarife zum Jahreswechsel bereits erhöht. Auch beim Heizöl ist im weiteren Jahresverlauf mit einem Anstieg zu rechnen, so Energiedienstleister Ista.

Bild: © Thomas Scholz/Pixelio

Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) bringt eine intelligente Steuerung für Nachtspeicherheizungen auf den Markt. Die Anlage, die in Kooperation mit dem Dortmunder Elektrohandwerk und dem Essener Technologieanbieter tekmar entwickelt wurde, soll Wärme bedarfsgerecht steuern. Möglichen Aufheizzeiten sollen sich damit auf 20 Stunden pro Tag erhöhen lassen, kündigt das Unternehmen in einer Pressemitteilung an.

Einzige Voraussetzung für die Technik sei ein eigener Stromzähler für die Nachspeicherheizungen, erklärt Heike Heim, Vorsitzende der Geschäftsführung der DEW21. Durch die Software könne sich der Energieverbrauch um 20 Prozent reduzieren. Die witterungsgeführte Nachtspeichersteuerung berücksichtige den individuellen Heizbedarf und beziehe zusätzliche Einflussfaktoren wie Außentemperatur, Resttemperatur und Wetterprognose in die intelligente Steuerung mit ein.

17.000 Haushalte in Dortmund heizen mit Strom

Bundesweit heizen noch rund vier Prozent aller Haushalte mit Strom, das sind 1,6 Millionen Anlagen. Allein in Dortmund nutzen 17.000 Haushalte die häufig als veraltet geltende Technik.

Full-Service-Angebot geplant

Die Technik soll mit der Nutzung von E-Mobilität kombinierbar sein. Um den Kunden Komplettlösungen anzubieten, wird die DEW21 mit dem Hersteller und der Elektroinnung zusammenarbeiten. Erstberatung, Installation der Anlage und begleitendes Tarifmodell sollen dabei verbunden werden. (jk)

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