Der französische Energieriese EDF rechnet erneut mit höheren Baukosten für den neuen französischen Atomreaktor in Flamanville am Ärmelkanal. Wegen Problemen an den Schweißnähten würden die Kosten um 1,5 Mrd. Euro auf 12,4 Mrd. Euro ansteigen, teilte EDF am Mittwoch (9. Oktober) mit. Zuletzt waren die Kosten für das Reaktorprojekt bereits mehrfach gestiegen und liegen nun bei einem Vielfachen der ursprünglich geplanten Kosten.Auch die Inbetriebnahme hatte sich schon mehrere Male verzögert, sie ist nun für Ende 2022 angesetzt. Das hatte EDF bereits im Sommer mitgeteilt. Auch auf der britischen Seite läuft es für EDF nicht rund. Das Unternehmen hatte im September erklärt, dass die Baukosten für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C deutlich steigen werden. (dpa/hoe)

Die Baukosten laufen EDF aus dem Ruder: Sowohl das geplantenAtomkraftwerk Hinkley Point C (Bild) als auch der Reaktor im französischen Flamanville werden deutlich teurer als geplant.
Bild: © EDF
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