Die europäische Energiebörse EEX hat den Zuschlag als Verkaufsplattform für den nationalen Emissionshandel erhalten.

Die europäische Energiebörse EEX hat den Zuschlag als Verkaufsplattform für den nationalen Emissionshandel erhalten.

Bild: © EEX

Die European Energy Exchange AG (EEX) hat beim Handel sowohl am kurzen als auch am langen Ende deutlich zulegen können. Dabei erreichte der Handel den höchsten Volumenstand für einen Februar überhaupt.

Auf den Strom-Spotmärkten stand am Ende ein Handelsumsatz von 67,1 TWh, was einer Steigerung um 26 Prozent entspricht, teilte die EEX Group mit.

Bei den Stromderivaten, das heißt Finanzprodukte wie Optionsscheine, Optionen und Futures auf Strom, setzte es einen Anstieg um 108 Prozent auf 614 TWh. Den größten Anteil mit 436,5 TWh machten die German Power Futures aus.

Februar-Rekord

Das gesamte monatliche Handelsvolumen auf den globalen Strommärkten der EEX Group überstieg im Februar 2024 erstmals die Marke von 1.000 TWh. In diesem Monat wurden 1.067 TWh gehandelt, was einer Steigerung von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Volumina auf den europäischen Strom-Spotmärkten stiegen im Jahresvergleich um 26 % und erreichten 67,1 TWh. Das Volumen in europäischen Stromderivaten hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt und wuchs um 108 % auf 614 TWh.

Rückläufige Zahlen beim Gashandel

Während der Stromhandel von Monat zu Monat weiter zulegt, geht es bei den den Erdgasprodukten an der Börse in die umgekehrte Richtung. Im Spothandel erreichte das Handelsvolumen rund 232 TWh und damit 12 Prozent weniger als im Februar 2023. Beim deutschen Hub THE wurden davon 61 TWh gehandelt – ein Minus von 31 Prozent. (am)

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